Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun junge Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Sie wurden getötet, weil der Täter sie nicht als gleichwertig angesehen hat. Weil sie eine andere Herkunft hatten. Weil sie nicht in sein Weltbild passten.

Neun Menschen. Neun Leben. Neun Familien, die seitdem mit einem unvorstellbaren Verlust leben müssen.

Dieser Tag darf nicht in Vergessenheit geraten.

Warum ist es wichtig, darüber zu sprechen?
Weil solche Taten nicht „einfach passieren“. Sie entstehen aus Hass, aus Vorurteilen und aus Ausgrenzung. Und genau diese Dinge begegnen uns manchmal auch im Alltag – in Worten, in Witzen, in Kommentaren, im Wegsehen.

Erinnern heißt: hinschauen.
Erinnern heißt: Verantwortung übernehmen.
Erinnern heißt: deutlich machen, dass Rassismus, Hass und Gewalt keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.

Gerade für Kinder und Jugendliche ist es wichtig zu wissen:
Ihr seid wertvoll. Ihr gehört dazu. Vielfalt ist keine Bedrohung – sie ist unsere Stärke.

Solche Taten hinterlassen Spuren – nicht nur bei den Betroffenen, sondern in der gesamten Gesellschaft. Sie machen Angst. Sie verunsichern. Sie spalten.
Darum ist es unsere gemeinsame Aufgabe, aufmerksam zu sein, respektvoll miteinander umzugehen und einzuschreiten, wenn Menschen ausgegrenzt oder abgewertet werden.

Erinnerung bedeutet nicht nur Trauer.
Erinnerung bedeutet auch Haltung.

Wir stehen für ein respektvolles Miteinander.
Wir stehen für Solidarität.
Wir stehen gegen Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit.

Die Namen der Ermordeten bleiben Teil unserer Geschichte.
Und wir sagen klar:

Wir vergessen nicht.

Eure Jugendhilfe

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